
BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//wp-events-plugin.com//6.6.3//EN
TZID:Europe/Berlin
X-WR-TIMEZONE:Europe/BerlinBEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//wp-events-plugin.com//6.6.3//EN
TZID:Europe/Berlin
X-WR-TIMEZONE:Europe/Berlin
BEGIN:VEVENT
UID:89@antoniusmusik.de
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20251130T235900
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20251130T235900
DTSTAMP:20251121T093807Z
URL:https://www.antoniusmusik.de/veranstaltungen/nachruf-engelbert-brendel
 /
SUMMARY:Nachruf auf Engelbert Brendel
DESCRIPTION:Die katholische Pfarrgemeinde St. Antonius in Wuppertal-Barmen 
 trauert um ihren ehemaligen\, von1967 bis 1999\, tätigen Kantor Engelbert
  Brendel. Er verstarb am 13.11.2025 im Alter von 89 Jahren nach langer\, s
 chwerer Krankheit.\n\nDer in Hambach/Jülich geborene Kirchenmusiker verst
 and Musik stets als Lob Gottes. In den 32 Jahren seines Wirkens -anfangs n
 och in der sogenannten Notkirche- dem heutigen Bernhard-Letterhaus-Saal\, 
 ab September 1973 dann in der neu errichteten St. Antonius-Kirche am Alten
  Markt. Gleichzeitig spielte er die ebenfalls neu gebaute Klais-Orgel ein\
 , die er zusammen mit Architekt\, Bistums- und Gemeindegremien und Musiker
 kollegen wie Dr. Fritz Wawersik (1911-2002) maßgeblich mit konzipiert und
  an den modernen Kirchenneubau perfekt angepasst hatte.\n\nEngelbert Brend
 el baute in der Zeit des Kirchenprovisoriums bereits den gemischten Chor\,
  die Knaben- und Mädchenschola sowie die für Gregorianik zuständige Her
 renschola auf\, so dass ihm 1973 ca. 120 Sängerinnen und Sänger zur Verf
 ügung standen. Eine Zahl\, die in den Folgejahren noch anwachsen sollte. 
 Ebenso trat eine umfangreiche Flötengruppe\, die aus dem Unterricht des K
 antors erwuchs\, häufig bei Hochfesten und anderen Feierlichkeiten in Ers
 cheinung.\n\nDank eines gut durchdachten und konsequent angewandten System
 s der Schulung von Kindern ab dem 3. Schuljahr gelang es Engelbert Brendel
  in sehr vielen Fällen\, den Antoniuschor mit jungen Musikern zu ergänze
 n\, damit ein erstaunlich niedriges Durchschnittsalter zu erreichen und da
 nk stetiger Förderung auf jeder Stufe ein hohes musikalisches Niveau zu s
 ichern.\n\nFlankiert wurde seine überaus rege musikalische Arbeit von Fre
 izeiten und Chorfahrten. Auch auf internationaler Ebene war Engelbert Bren
 del z. B. im Rahmen des Chorverbandes Pueri Cantores in leitender Funktion
  aktiv und begleitete die Kinder und Jugendlichen mehrfach zu Festivals na
 ch Rom (erstmals 1980/81) und Paris (1985) sowie innerhalb Deutschlands. E
 ines dieser großen Treffen für Kinderchöre fand 1977 in St. Antonius st
 att. Engelbert Brendel meisterte all dies durch die starke Unterstützung 
 seiner Ehefrau\, die seine Arbeit jederzeit aus dem Hintergrund unterstüt
 zte.\n\nNeben der Aufführung großer Messvertonungen mit den wunderbaren 
 Möglichkeiten der neuen Klais-Orgel oder mit Orchester sowie bedeutender 
 Oratorien widmete sich Engelbert Brendel auch leidenschaftlich der Gregori
 anik\, die eine zuverlässige Herrenschola zum Klingen brachte. Diese mach
 te er auch mittels vierstimmiger Psalmvertonungen alter Meister über die 
 Schola hinaus dem Chor zugänglich. Dazu erstellte er -der analogen Zeit g
 emäß- unzählige Notenblätter von Hand und mittels Schreibmaschine.\n\n
 Er realisierte große und gemeindeübergreifende Chor- und Orchesterprojek
 te und konnte sie unter großer Anerkennung durchführen. Über die unmitt
 elbare Musik an St. Antonius hinaus war er auch maßgeblich in der C-Ausbi
 ldung der Kirchenmusiker im Erzbistum Köln aktiv und betreute zahlreiche 
 Orgel- und Klavierschüler.\n\nSein Blick ging stets über den „eigenen
 “ Kirchturm hinaus. So pflegte er schon zu Beginn seiner Zeit in Wuppert
 al nachhaltige ökumenische Kontakte zu den evangelischen Mitchristen und 
 später auch zur griechisch-orthodoxen Gemeinde. Auch war ihm die regelmä
 ßige Zusammenarbeit mit den Kirchenmusikern und Chören der Stadt ein gro
 ßes Anliegen. Mit seiner späteren Ernennung zum Regionalkantor für die 
 Städte Wuppertal und Remscheid konnte er die schon gewonnenen Erfahrungen
  einbringen und umsetzen. Engelbert Brendel wirkte in der Liturgiekommisio
 n mit\, war Mitglied des Pfarrgemeinderats und wurde vom Bistum in die Kom
 mission für das neue Gebet- und Gesangbuch „Gotteslob“ berufen (1975)
 . Sein Rat war gefragt und geschätzt. Nicht zuletzt auch bei seinen Musik
 erkollegen bei Problemstellungen des tariflichen Arbeitsrechts. Hier konnt
 e er oft vermittelnd unterstützen.\n\nNatürlich haben seine Vorstellunge
 n von Liturgie und deren konsequente Umsetzung auch zu Widerständen gefü
 hrt. Dabei konnte er auf die Unterstützung seiner Choristen und des Chorv
 orstandes\, insbesondere durch den langjährigen Chorvorsitzenden Diethard
  Kirscht\, zählen.\n\nDurch sein bescheidenes Auftreten stellte Engelbert
  Brendel nie sich selbst\, dafür jedoch umso mehr die im Dienst der Gemei
 nde stehende und zum Lobe Gottes erklingende Musik insbesondere der Chorgr
 uppen in den Vordergrund seiner Arbeit. „Musizieren zur größeren Ehre 
 Gottes und zur Freude der Menschen“ lässt sich als ein Leitsatz seines 
 Lebens formulieren. Bis 2022 übernahm er Orgeldienste in St. Antonius und
  leitete einen Chor in der Pfarreiengemeinschaft der Wuppertaler Südhöhe
 n\, nahe seinem letzten Wohnort in Wuppertal-Ronsdorf.\n\nAll das -die Mus
 ik und das Gemeindeleben- gestaltete er mit großer Verantwortung\, mit K
 önnen\, Fleiß und Freude. Er brachte sich ein\, wo er für eine Situatio
 n oder einen Menschen Besserung durch Gespräch und persönliche Besuche e
 rhoffte. Er hat sich um die Kirchenmusik über St. Antonius hinaus in hohe
 m Maße verdient gemacht.\n\nZur eigenen Motivation seiner Arbeit hat er s
 ich selten geäußert. Wir können aber sicher sein\, dass sein fester Gla
 ube an die Auferstehung das Fundament all seines Handelns gewesen ist. So 
 konnte es ihm gelingen\, Menschen jeden Alters mit dem Glauben und der Kir
 che in Kontakt zu bringen bzw. diesen Kontakt zu halten. Er selbst konnte 
 seine Arbeit rückblickend in einem einzigen Satz zusammenfassen: „Ich h
 offe\, dass meine Arbeit bei vielen Menschen als Glaubenszeugnis eingeht.
 “\n\nDie Kirchengemeinde St. Antonius und die Antoniusmusik sind Engelbe
 rt Brendel zu großem Dank verpflichtet. Die Antoniusmusik wäre ohne sein
  verdienstvolles Wirken in der heutigen Form nicht vorstellbar. Sein Tod i
 st für uns ein großer Verlust. Unsere besondere Anteilnahme gilt seiner 
 Familie. Wir gedenken seiner am Montag\, dem 24.11.2025 um 09:30 Uhr im fe
 ierlichen Seelenamt in St. Antonius. Möge er jetzt in Gottes Frieden ruhe
 n.\n\nKantor Stefan Starnberger\n\n&nbsp\;\n\n&nbsp\;\n\n&nbsp\;\n\nFoto: 
 Matthias Kellner-Franz
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.antoniusmusik.de/wp-content/uploads/
 2025/11/Engelbert-Brendel-Neu.png
CATEGORIES:Aktuell
END:VEVENT
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
X-LIC-LOCATION:Europe/Berlin
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20251026T020000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
END:VCALENDAR