|


Übersicht
Gottesdienste
Konzerte
Orgelzyklus
Stundengebet
Archiv

|
Orgelzyklus an St. Antonius
|
2010
|
[Januar]
[März]
[Mai]
[Juli]
[September]
[Oktober]
[November]
|
KONZERT I
Sonntag, 03.01.2010
17.00 Uhr
⇒ Plakat
|
Marc Jaquet (Köln) spielt Johann Sebastian Bach: Die Kunst der Fuge
Um 16.00 Uhr findet ein Einführungsvortrag mit dem Wuppertaler
Organisten und Musikwissenschaftler Matthias Lotzmann statt.
Wir danken dem Katholischen Bildungswerk Wuppertal/Remscheid/Solingen für die
Kooperation.
Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.
|
|
|
Marc Jaquet, geboren 1983 in Hagen, begann bereits
im Alter von 5 Jahren mit dem Klavier- und Orgelspiel. Nach dem
anfänglichen Unterricht auf der elektronischen Orgel zog es ihn schon
bald zur Kirchenorgel, an der er dann zunächst von Manfred Kamp
in Hagen unterrichtet wurde. Schon vor seinem Studium trat er anlässlich
zahlreicher Konzertreisen der Hagener Kantorei als deren Begleiter
an der Orgel auf, aber im Besonderen als Solist.
2007 spielte er im Kölner Dom für das International Live:
Project 12 + 5 zum 125-jährigen Jubiläum der Orgelbaufirma Klais.
Im gleichen Jahr schloss Marc Jaquet auch sein Studium der Kirchenmusik
an der Musikhochschule Köln mit “sehr gut” ab. Zu seinen
Orgellehrern zählten der Kölner Domorganist Winfried Bönig
und Martin Bambauer. Weitere Anregungen erhielt er durch Johannes Geffert
und Margareta Hürholz. Chor- und Orchesterleitung studierte er bei
Reiner Schuhenn. Weitere Kursteilnahmen bei Uwe Gronostay, Christfried
Brödel (Chorleitung) sowie Jon Laukvik (Orgel). Klavierunterricht erhielt
er von Thomas Günther (Essen) und Vera von Schnitzler (Köln).
Seit 2007 setzt Marc Jaquet die künstlerische Ausbildung an der Orgel
bei Thierry Mechler fort, verbunden mit einer regen Konzerttätigkeit.
Er wirkt ferner als Kantor in Köln-Marienburg.
nach oben
|
KONZERT II
Sonntag, 07.03.2010
17.00 Uhr
⇒ Plakat
|
Meik Impekoven (Wuppertal) spielt Werke von
Max Reger: Passacaglia & Fuge d-moll, ohne opus
Franz Liszt: Evocation á la Chapelle Sixtine
Charles Tournemire: Pièce Symphonique, op.16; Auszüge aus:
“Sept Chorals-Poèmes pour les sept Paroles du Christ”
Charles-Marie Widor: Matthaeus Final (aus: “Bach's Memento”)
|
|
|
Informationen über den Organisten finden Sie hier.
nach oben
|
KONZERT III
Sonntag, 02.05.2010
17.00 Uhr
⇒ Plakat
|
Frédéric Blanc (Paris) spielt
Louis Marchand: Grand Dialogue C-Dur
Carlos Seixas: Toccata g-moll
Domenico Scarlatti: Drei Sonaten: D-Dur, h-moll, G-Dur
Jean-Jacques Grunenwald: Introduction et Aria
César Franck: Cantabile, aus: “Drei Stücke” von 1878
Jean Langlais: Nazard, aus der “Suite Française”
Marcel Dupré: - Toccata “Placare Christe Servulis”,
aus “Le Tombeau de Titelouze”
- Choral “In Dulci jubilo”
Charles -Marie Widor: Allegro, aus der 6. Symphonie
Frédéric Blanc: Improvisation
|
|
|
Frédéric Blanc stammt aus
Südwestfrankreich und improvisierte
bereits in jungen Jahren autodidaktisch am Klavier und an der Orgel. Nach
seiner Ausbildung an den Conservatoires in Toulouse und Bordeaux setzte er
seine Studien bei André Fleury, Marie-Claire Alain und Marie-Madeleine
Duruflé fort.
Als Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe (2. Preis beim “Grand
Prix de Chartres” 1996, Grand prix beim “Concours International”
der Stadt Paris 1997) ist er als internationaler Konzertorganist tätig:
Solokonzerte, Konzerte mit Orchester, Begleitinstrumentalist.
Parallel dazu wirkt Frédéric Blanc bei Rundfunksendungen,
Vorträgen und Meisterkursen (z.B. Royal Academy of Music in London sowie an
mehreren großen amerikanischen Universitäten und Konservatorien wie Valparaiso
/ Indiana, Stanford / Kalifornien, Holland / Michigan, Evanstan / Chicago,
SMU / Dallas und Curtis Institute / Philadelphia) zur französischen Musik
oder Improvisation in ganz Europa sowie den USA mit. Außerdem ist er Gast bei
zahlreichen internationalen Orgelfestivals: Bonn, Chartres, Roquevaire,
Toulouse-les-Orgues, Rom, Monaco u.a.
Zudem ist Frédéric Blanc Mitglied der Orgelkommission der Stadt
Paris und Mitglied der Kommission für nicht denkmalgeschützte Orgeln in der
Abteilung Musik des französischen Ministeriums für Kultur.
Seine CD-Einspielungen für Labels wie Motette, EMI, Aeolus, Baroque Notes,
die seine Vorliebe für die französische Orgelschule und Improvisation
bezeugen, stießen bei Rezensenten in zahlreichen Ländern auf Lob.
Seit 1999 ist Frédéric Blanc Titularorganist an der großen
Cavaillé-Coll-Orgel in der Kirche Notre-Dame d’Auteuil in Paris. Außerdem
ist er musikalischer Leiter der Association Maurice et Marie-Madeleine Duruflé.
nach oben
|
KONZERT IV
Sonntag, 04.07.2010
17.00 Uhr
⇒ Plakat
|
Johannes Trümpler (Maria Laach) spielt
Camille Saint-Saens (1835 – 1921):
Prélude et Fugue Es-Dur
Charles-Marie Widor (1844- 1937):
Aus Bach’s Memento:
- Pastorale
- Miserere mei Domine
- Aria
- Marche du Veilleur de Nuit
Dietrich Buxthehude (1637 – 1707):
Präludium D-Dur BuxWV 139
Jehan Alain (1911 – 1940):
Variations sur “Lucis Creator”
Louis Vierne (1870 – 1937):
Aus der 6. Symphonie:
- Scherzo
- Adagio
- Final
|
|
|
Johannes Trümpler, geboren 1981 im Saarland, absolvierte
2005 sein Kirchenmusikdiplom an der Musikhochschule Köln mit Auszeichnung
in den Fächern Orgel, Improvisation und Klavier. Das anschließende
Aufbaustudium bei Prof. Johannes Geffert beendete er 2007 mit der
Konzertreife und im Mai 2008 mit dem solistischen Konzertexamen.
Außerdem schloss er 2008 sein Studium der Instrumentalpädagogik
mit Hauptfach Klavier bei Prof. Klaus Oldemeyer mit “sehr gut” ab.
Johannes Trümpler gewann bereits mehrere Preise bei internationalen
Wettbewerben. Sein guter Zugang zu neuer Musik führte 2004 zur Einspielung
von “aus tiefer not - anrufung für orgel” von Michael Denhoff,
die in Zusammenarbeit mit dem DeutschlandRadio Berlin bei CYBELE erschienen
ist.
Neben zahlreichen Solokonzerten im In- und Ausland konzertiert Johannes
Trümpler aber auch mit Chören und Orchestern, so z. B. beim Rheinischen
Musikfest und beim Beethovenfest als Solist unter Gustavo Dudamel in der
Beethovenhalle in Bonn. Einige dieser Auftritte waren gleichzeitig
Rundfunkproduktionen bei SWR und WDR. Zum Höhepunkt seiner bisherigen
Karriere gehörte im Jahre 2008 die Einweihung der neuen Konzertsaalorgel
im Sala Simon Bolivar des Centro de Acción Social por la Musica in
Caracas/Venezuela.
Neben seinen Auftritten als Konzertorganist ist Johannes Trümpler auch
zunehmend im kammermusikalischen Bereich am Klavier tätig.
Seit 2006 ist Johannes Trümpler Abteiorganist in Maria Laach, wo er
eine internationale Orgelkonzertreihe ins Leben gerufen hat und neben
seiner Organistentätigkeit als Musikpädagoge wirkt. 2008 hat er an der
Laacher Stahlhuthorgel seine erste Solo-CD “Synthesen” eingespielt.
nach oben
|
KONZERT V
Sonntag, 05.09.2010
17.00 Uhr
|
Christoph Ritter (Wuppertal) spielt Werke
von Johann Sebastian Bach und Olivier Messiaen
|
|
|
Informationen über den Organisten finden Sie hier.
nach oben
|
SONDERKONZERT
Dienstag, 12.10.2010
19.30 Uhr
|
Gianluca Libertucci, Organist an der Petersbasilika, Rom
nach oben
|
KONZERT VI
Sonntag, 07.11.2010
17.00 Uhr
|
Winfried Bönig (Domorganist zu Köln)
Winfried Bönig wurde 2001 zum Domorganisten in
Köln berufen und leitet als Professor für künstlerisches Orgelspiel
und Improvisation seit 1998 den Studiengang Katholische Kirchenmusik
an der Musikhochschule Köln.
Damit bekleidet er zwei der herausragenden kirchenmusikalischen Positionen
in Deutschland.
Seinen ersten Orgelunterricht erhielt der geborene Bamberger mit dreizehn
Jahren beim Domorganisten seiner Heimatstadt, Wolfgang Wünsch, bevor
er 1978 in die Orgelklasse von Franz Lehrndorfer an der Münchener
Musikhochschule aufgenommen wurde. Nach dem “mit Auszeichnung”
abgelegten Examen erlangte er Abschlüsse in Dirigieren sowie das
Meisterklassendiplom für Orgel.
An der Universität Augsburg folgte noch das Studium der Fächer
Musikwissenschaft, Geschichte und Musikerziehung. Seine Doktorarbeit
von 1992 (bei Prof. Franz Krautwurst) beschäftigte sich mit der
süddeutschen Kantate zur Bachzeit, einem bis dahin noch weitgehend
unerforschten Bereich der protestantischen Kirchenmusik.
Seine künstlerische Tätigkeit begann Bönig in Memmingen,
wo er von 1984 bis 1998 als Organist und Dirigent an der dortigen
Hauptkirche Sankt Josef wirkte. Das Repertoire der dort aufgeführten
Werke umfaßte die großen Orchestermessen und symphonische Werke ebenso
wie die zyklische Aufführung der gesamten Orgelwerke von Bach und Messiaen.
Für seine musikalische Arbeit wurde ihm 1995 der “Kulturpreis der Stadt
Memmingen” verliehen.
Neben den umfangreichen liturgischen Aufgaben, die das geistliche Leben
am Kölner Dom prägen, hat auch seine Konzerttätigkeit ihr Zentrum in
dieser Kathedrale, wo Bönig die Serie der sommerlichen “Orgelfeierstunden”
leitet. Der Zyklus gehört zu den renommiertesten und bestbesuchten
Veranstaltungsreihen weltweit. Von den zwölf Konzerten spielt Bönig
in jedem Jahr drei, zu Gast sind darüberhinaus international beachtete
und gesuchte Organisten.
Konzerteinladungen führen ihn Jahr für Jahr in alle Welt, 2008
wurde er zu feierlichen Orgelweihen und -premieren u.a. nach China
(Arts Center Peking), Rußland (Philharmonie Khanty-Manijsk) und
Spanien (Saragossa) eingeladen.
Bönig war und ist Interpret zahlreicher Uraufführungen von Werken,
die ihm Komponisten widmeten, so u.a. von Enjott Schneider, Jean Guillou,
Stephem Tharp und Colin Mawby.
Schon seine erste CD mit Orgelwerken von Dietrich Buxtehude, erschienen
1988, wurde von der europäischen und amerikanischen Musikkritik
begeistert rezensiert.
Zahlreiche weitere Aufnahmen, als Organist und Dirigent, folgten und
summieren sich inzwischen zu einer langen Diskographie unterschiedlichsten
Repertoires.
Große Beachtung fanden die Einspielungen der Orgeln im
Kölner Dom (s. Diskographie) sowie eine CD mit einer eigenen
Transkription von Bachs “Goldberg-Variationen”.
Auch als Dirigent tritt Bönig regelmäßig auf, so zuletzt bei
einer Reihe von Aufführungen von Bachs Johannes-Passion in Moskau.
nach oben
|
|
|
2009
|
Mit Januar 2009 begann in St. Antonius, Wuppertal-Barmen ein Orgelzyklus. Alle zwei
Monate sind dann Organisten aus dem In- und Ausland in St. Antonius an der großen
Klaisorgel zu Gast.
Übersicht für 2009:
4. Januar: Daniel Kirchmann - Köln
1. März: Christoph Ritter - Wuppertal
3. Mai: Meik Impekoven - Wuppertal
5. Juli: Laura Kalnina - Riga
6. September: Ansgar Wallenhorst - Ratingen
1. November: Christoph Ritter - Wuppertal
Hier finden Sie ein Interview
aus der Westdeutschen Zeitung von Dienstag dem 24.02.2009
nach oben
|
|
|
|
|