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Mit einem Ökumenischen Festgottesdienst am 30. Mai 2008 fand das
Jubiäumsjahr zu einem ersten Höhepunkt.
Gleich mehrerer Anlässe wurde in diesem Gottesdienst gedacht:
Vor 300 Jahren war der Grundstein zur ersten Antoniuskirche gelegt worden, damals ein
kleiner Kapellenbau am unteren Ende des Alten Markts.
1888 wurde am gleichen Tag der Grundstein zur zweiten Gemarker Kirche gelegt, die
zusammen mit der dritten Antoniuskirche das Stadtbild Barmen maßgeblich prägte. Hier
wurde am 31. Mai 1934 auch die Barmer Theologische Erklärung verabschiedet, das
theologische Manifest der Bekennenden Kirche.
Beide Kirche versanken in der Bombennacht vom 29. auf den 30. Mai 1943 in Schutt und
Asche. So wurde neben aller Festfreude auch der Opfer des unseligen Krieges gedacht.
Vor der Kreuzwegstation "Christus fällt unter dem Kreuz", an der das Datum des 30.
Mai 1943 angebracht ist, brannte während des Gottesdienstes eine Kerze.
Dem Gottesdienst standen die Geistlichen beider Kirchen und Konfessionen vor: Pfarrer
Nüllmeier für die Gemarke und Pfarrer Haupt für die Antoniuskirche.
Die Predigten hielten Stadtdechant Dr. Bruno Kurth für die katholische und
Superintendent Manfred Rekowski für die evangelische Kirche. Beide gingen, gerade vor
dem Hintergrund von 300 Jahren katholischer Geschichte in Barmen und dem
Fliegerangriff vor 65 Jahren, auf die Bedeutung des Psalmwortes
"Du führst mich hinaus ins Weite" (Ps 18) ein, das dem Gottesdienst als Thema diente:
Gott trägt uns duch die Zeit.
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